Freitag, 18. April 2008

17.4. Der fünfte Tag oder "Call 911"

Die Fahrt über die I5 nach Yreka war nciht so brickelnd, aber dafür relativ schnell vorbei. Als Highligt war der Mt. Shasta zu erwähnen, der köngilich über dem Gebiet thronte. In Yreka wurde beim Walmart ein kleines Frühstück erworben und bei Mövengeschrei am Parkplatz verspachtelt.

Die weitere Fahrt ging über den Hwy 96, wo nach kurzer Fahrt ein Polizeiwagen entgegen kam. Da zu diesem Zeitpunkt Herbert unerlaubterweise am Steuer saß, drosselte er ein wenig das Tempo, da der Polizist gleich nach der Begegnung auf die Bremse trat. Wir dachten sich dabei noch nicht viel, aber nach 2 Minuten Verfolgungsjagd, war der Polizist im Rückspiegel ersichtlich. Herberts Adrenalinspiegel stieg und stieg, da wir jederzeit mit einer BlaulichtAttacke rechneten. Nachdem der Polizist ein wenig Boden an uns verloren hat, bremste sich Herbert auf einem Schotterparkplatz ein und wir beide stürmten aus dem Auto (Spuren verwischen, wer wirklihc fuhr). Der Polizist brauste aber unbeirrt weiter.

Der Stop wurde zusätzlich für eine Pause genutzt und nach 5 Minuten fuhr Manuel weiter. Die Restliche Strecke nach Eureka verlief ohne weitere Vorkommnisse.......... naja vielleicht doch nicht ganz.......

Nach HappyCamp liefen wir auf eine Straßenbemalungscrew auf. 430Ps machen es schwer mit nur 15 Meilen / H hinterherzuzuckeln, speziell in einer PassingLane-Strecke. So gaben wir (eigentlich nur Manuel) die Sporen und überholten SBMW1. Nach 30 Sekunden kam SBMW2 ins Blickfeld und auch dieser wurde in der Passing Lane überholt. Der eigentliche SW wurde nun am Ende der Passing Lane gesichtet und Herbert merkte an, dass sich das vermutlich nicht mehr ausgehen wird. Manuel war jedoch richtigerweise der Meinng, dass 430PS das schon schaffen und beschleunigte minimalst um den SW am Ende der Passing Lane noch zu überholen, wobei er einen minimalen Geschwindigkeitsüberschuss zur erlaubten Vmax hatte. 3 Meilen später mussten wir an einer Baustelle anhalten, SW und SBMW2 schlossen auf und Herbert bemerkte, dass SW-Fahrer unser Kenzeichen aufschrieb. 30 Sekunden später: Sheriff arrivad at the scene.
Wir überschlugen gedanklich unsere finanziellen Möglichkeiten, da wir fest mit einer Strafe rechneten.
Rotblaue Diskobeleuchtung von hinten überredete uns zum Rechts ran fahren, wo der DJ von hinten an unser Seitenfenster trat und nach unseren Papieren fragte. Mit diesen zog er ab und quatschte mit dem SW-Fahrer. Beim zurückkehren an unser Seitenfenster erklärte er uns, dass wir aufgrund von "unsafe passing" aufgehalten wurden (scheinbar ist Manuel kein safer Verkehrsteilnehmer). Unser Touristenbonus half uns jedoch aus der Misere und er erklärte uns nur, dass man gelb-gestreifte Straßenmeisterei-Autos nicht überholen darf. Wir zeigten uns einsichtig und so durften wir ohne Strafe von dannen ziehen, Manuel war sichtlich erleichtert nicht verhaftet und vom Sheriff vergenusszwergelt geworden zu sein.
Etwas braver fuhren wir weiter nach Eureka, wo aufgrund des Tripadvisor-Rankings die LostCoast-Brewery als Nahrungsaufnahmepunkt gewählt wurde. Als Getränk wurden dort gebraute Biere (H2O with flavor) gewählt und nicht-mal-so-leckere Sandwiches gespeist (was is eigentlich der Unterschied zwischen Sandwich und Burger?).

Gesättigt (irgendwie halt) wurde die malerische Küste (vorsicht Sarkasmus) von Eureka und die Altstadt bewundert. Zurück im Hotel wurde überlegt was man noch machen könnte und unsere Wahl fiel auf Kino, wo wir uns den wirklich witzigen Film "be kind rewind" ansahen.

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